A - E

Abbildungsfehler
Oft beeinflussen höhergradigen optische Abbildungsfehler neben Kurz- und Weitsichtigkeit, sowie der Hornhautverkrümmung das Sehvermögen. Das Maß der Abbildungsfehler (Aberrationen) wird mit Hilfe des Aberrometer über die gesamte Pupillenweite gemessen und für die Operationsplanung verwendet.

Aberrometer
Bei der wellenfrontgesteuerten LASIK werden hunderte Messpunkte des Auges als diagnostische Information an den Rechner des Lasers weitergegeben. Damit wird für jeden einzelnen Punkt der optischen Zone ein Abtragungsprofil festgelegt. Hierbei dient das Aberrometer der exakten Messung von höhergradigen optischen Abbildungsfehlern des Auges. So kann bei der LASIK für jedes Auge eine individuelle, maßgeschneiderte Operation durchgeführt werden.

Abspüllösung
Sterile Salzlösung oder andere Produkte, die zum Abspülen von Reinigungsflüssigkeiten und Bakterien von Kontaktlinsen verwendet werden, bevor diese eingesetzt werden.

Adaptation
Anpassung der Empfindlichkeit der Photorezeptoren an sich verändernde Lichtverhältnisse.

Aerobische Bakterien
Bakterien, die zum Wachstum reichlich Luftsauerstoff benötigen.

Akkommodation
Durch Kontraktion des Ziliarmuskels wird eine Veränderung der Linsenwölbung bewirkt, wodurch nahe Objekte scharf gesehen werden, ferne unscharf.

Allergene
Stoffe, die bei empfindlichen Personen eine Überreaktion der Immunantwort auslösen können; häufige Allergene sind Pollen und Tierhaare.

Altersbedingte Makuladegeneration
Aufgrund einer altersbedingt geschädigten Makula geht nach und nach die Fähigkeit des Zentralsehens verloren.

Alterssichtigkeit (=Presbyopie)
Die Linse im Auge verliert altersbedingt an Flexibilität. Auch dies kann Probleme bei der Fokussierung von Licht im Auge hervorrufen. Jeder Mensch im Alter von über 45 Jahren kommt irgendwann in diese Situation. Ein gesundes Auge fokussiert Licht direkt auf die Rückseite des Auges (Netzhaut) und ermöglicht so ein klares Sehvermögen. Bei Weit- oder Alterssichtigkeit sind die Augen nicht mehr in der Lage, diese Fokussierung bei nahe gelegenen und in einigen Fällen auch bei weiter entfernten Gegenständen zu erreichen.

Amblyopie
Angeborene oder erworbene Schwachsichtigkeit.

Aminoglykosid-Antibiotika
Antibakterielle Substanzen, die zur Behandlung äußerer Augeninfektionen angewendet werden, z.B. Neomycin, Gentamycin und Tobramycin.

Aminosäuren
Kleine Eiweißbausteine.

Anaerobische Bakterien
Bakterien, die zum Überleben eine sauerstofffreie Umgebung brauchen.

Antibiotika
Chemische Substanzen, die das Wachstum von Mikroorganismen verhindern oder hemmen.

Antihistaminika
Medikamente zur Behandlung allergischer Reaktionen des Auges.

Antikörper
Proteine, die als Reaktion auf spezifische Antigene produziert werden und die Fähigkeit besitzen, diese Antigene zu binden.

Antioxidanzien
Substanzen, die die Oxidation hemmen und den Körper vor dem schädigenden Einfluss freier Radikale schützen können; Antioxidanzien können der Degeneration der Makula und anderen ernsten Erkrankungen vorbeugen.

Aphakie
Fehlen der Augenlinse, und zwar angeboren oder nach Operation.

Argon-Laser
Laserart, die zur chirurgischen Behandlung von Glaukomen eingesetzt wird.

Argon-Laser-Trabekuloplastie (ALT)
Chirurgischer Eingriff, bei dem Argon-Laser eingesetzt werden, um nicht-penetrierende Verbrennungen auf der Oberfläche des Trabekelwerks zu setzen, sodass der Abfluss von Kammerwasser verbessert wird; angewendet zur Glaukomtherapie.

Astigmatische Keratotomie (AK)
Astigmatische Keratotomie (AK) Operative Behandlung zur Behandlung von Astigmatismus; durch tangentiale Einschnitte in die Hornhaut wird bewirkt, dass diese sich entlastet und die Krümmung ändert.

Astigmatismus (= Hornhautverkrümmung)
Die Hornhautform entspricht nicht einer perfekten, symmetrischen Kreisform, sondern ist „eiförmig“ gewölbt. Das Bild kann nicht auf der Netzhaut fokussiert werden und ist unscharf – unabhängig von der Entfernung des Gegenstandes.

atonisch
Erschlafft; fehlender oder mangelhafter Spannungszustand.

Augenhöhle
Knöcherne Vertiefung des Schädels, in der die Augen liegen.

Augeninnendruck
Intraokularer Druck, der durch die im Auge enthaltenen Flüssigkeiten entsteht.

Austauschsysteme
Kontaktlinsen, die für unterschiedliche Tragezeiten vorgesehen sind und danach ausgetauscht werden müssen; je nach Trage- und Austauschrhythmus werden folgende Linsen unterschieden: Tageslinsen, Wochenlinsen, Monatslinsen, Jahreslinsen.

autoimmun
Bezieht sich auf übersteigerte Immun-/Entzündungsreaktion, die sich gegen körpereigenes Gewebe richtet.

Bakterien
Einzellige Organismen, die sich durch Spaltung vermehren und deren Zellen typischerweise von einer Zellwand umgeben sind.

Bakterienresistenz
Widerstandsfähigkeit bestimmter Bakterien gegen Antiinfektiva zur Unterdrückung oder Zerstörung von Bakterien; ist die zur Hemmung oder Abtötung der Bakterien nötige Medikamentenkonzentration so hoch, dass sie dem Patienten gefährlich werden könnte, werden Bakterien als resistent betrachtet.

Befeuchtung
Tränenproduktion nach dem Einsetzen von Kontaktlinsen.

Benetzungsfähigkeit
Oberflächenaktivität; relative Leichtigkeit, mit der sich eine Flüssigkeit über einer Kontaktlinse ausbreitet.

Benetzungstropfen
Bei allen Arten von Kontaktlinsen anwendbar, um die Linsen während des Tragens erneut zu befeuchten, insbesondere, wenn sich der Patient in einer trockenen Umgebung aufhält.

Bifokalgläser
Brillenglas mit zwei Linsen verschiedener Brennweite; oft verwendet bei Altersweitsichtigkeit (Presbyopie).

Blepharitis
Augenlidentzündung

Blinder Fleck
In der Nähe des Sehnervs liegender Bereich, der durch das Fehlen von Sinneszellen gekennzeichnet ist.

Bluthochdruck
Länger andauernder Zustand erhöhten Blutdrucks.

Bowman Membran
Zellfreie, feinfaserige vordere Grenzplatte des Auges zwischen Epithel und Substantia propria der Hornhaut.

Chemosis
Schwellung (Ödem) der Bindehaut, so dass diese wulstartig aus der Lidspalte hervorquellen kann.

Chinolon-Antibiotika
Antibiotika, die gegen ein breites Spektrum ophthalmologisch relevanter Pathogene wirken, beispielsweise Ciprofloxacin, Ofloxacin; Wirksamkeit beruht auf der Unterbrechung der Replikation von DNA-Molekülen in Bakterien.

Choroid
Der hintere Abschnitt der Uvea (Tunica vasculosa bulbi); gefäßreiche “Aderhaut” des Auges, die die Faserschicht und die Sensorschicht voneinander trennt und alle Gewebeschichten des Auges mit 90 Prozent ihres Blutbedarfs versorgt.

Ciprofloxacin
Potentes Antibiotikum, das in oraler oder ophthalmologischer Form verabreicht wird; Anwendung bei Infektionen des Auges, der Atemwege und bei Harnwegsinfekten sowie bei entzündlichen Beckenerkrankungen, Haut- und Weichteilinfektionen und Geschlechtskrankheiten.

CK – Conduktive Keratoplastik
Diese Operationsmethode ist zur Behandlung einer geringen Weitsichtigkeit und besonders der Altersichtigkeit geeignet. Lesen ohne Brille ist im Alltag wieder gut möglich.

CLE – Clear Lens Exchange (auch RLE – Refractive Lens Exchange genannt)
Intraokulare Linsen, die chirurgisch implantiert werden, um mittlere bis hochgradige Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit zu korrigieren.

CMV-Retinitis
CMV-Retinitis Eine durch den Cytomegalovirus (CMV) hervorgerufene ernste Augeninfektion, die häufig bei Personen mit Immunschwäche auftritt; zu den Symptomen zählen “fliegende Mücken”, blinde Flecken, verschwommen Sicht und Verlust des Sehvermögens.

Computer-Syndrom
Zustand, der durch lange Bildschirmarbeit verursacht wird, charakterisiert durch Überanstrengung der Augen, verschwommene Sicht, Kopfschmerzen sowie trockene und irritierte Augen.

Conjunctivitis vernalis
Frühlingskonjunktivitis; beidseitig auftretende, wiederkehrende Entzündung der Bindehaut, die bei Kindern häufig bei warmem Wetter entsteht.

Cyclorotation
Moderne Lasersysteme ermöglichen bei der LASIK die einwandfreie Erkennung markanter Strukturen der Iris, die bei der Voruntersuchung mit dem Aberrometer aufgenommen wurden. Verwechslungen sind damit ausgeschlossen. Gleichzeitig werden Augenbewegungen (Cyclorotation), die durch Messungen in sitzender Position und der Operation im Liegen entstehen, ausgeglichen.

Dakryozystitis
Häufig vorkommende Infektion des Tränensacks.

Descemet Membran
Hintere Grenzplatte des Hornhautendothels; eine der fünf Gewebsschichten der Hornhaut.

Desinfektionsmittel
Bakterizid zur Reinigung von Gegenständen, wie beispielsweise Kontaktlinsen, von Pathogenen.

Dioptrie
Maßeinheit für die brechende Kraft optischer Systeme, und zwar der Kehrwert der in Metern gemessenen Brennweite (D = 1/f).

Direktophthalmoskop
Häufig angewendetes Instrument zur Augenuntersuchung, das eine monokulare Betrachtung der Flüssigkeitskammern des Auges, der Sehnervenscheibe sowie der Blutgefäße der Retina ermöglicht.

Einmal-Tageslinsen
Kontaktlinsen, die maximal 24 Stunden getragen und dann ersetzt werden.

Endophthalmitis
Entzündung der inneren Gewebsschichten des Auges.

Engwinkelglaukom
Eine Form des Glaukoms, bei dem eine Einengung des vorderen Kammerwinkels den Abfluss von Kammerflüssigkeit verhindert und so zu einer Erhöhung des Augeninnendrucks führt.

Entzündung
Unspezifische, lokale Reaktion auf eine Gewebsschädigung aufgrund eines Traumas oder des Einwirkens einer körperfremden Substanz (beispielsweise Mikroben oder Allergene).

Enzymreiniger
Kontaktlinsenpflegemittel für alle Kontaktlinsenarten zur Entfernung denaturierter Proteinablagerungen; in der Regel wird eine wöchentliche Anwendung empfohlen.

Erhöhter intraokularer Druck
Chronisch erhöhter Augenbinnendruck (über 21 mmHg); kann grundlos entstehen oder als Nebenwirkung anderer krankhafter Zustände auftreten.

Excimer-Laser
Moderne Lasersysteme ermöglichen eine schonende Abtragung des Hornhautgewebes durch einen variablen Laserstrahl. Er findet seinen Einsatz bei der Mikrokeratom-LASIK, Femto-LASIK und der PRK. Der Laser folgt leichten Augenbewegungen in allen 3 Dimensionen, bei großen Abweichungen schaltet er automatisch ab. Mit dem VISX Star S4 verwendet die Augen-Laser-Klinik Lohr das derzeit modernste Lasersystem des amerikanischen Weltmarktführers AMO.

exogen
Durch äußere Ursachen entstanden.

Extrakapsuläre Kataraktextraktion
Entfernung der Linse und des hinteren Teils der Linsenkapsel; der vordere Teil der Kapsel wird belassen.

Zuletzt aktualisiert am 08.01.2019 von Annette Trabold.

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